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#a5 vom 14.5.2011

Nun widme ich mich endlich der Kurzgeschichte "Kreuzknochen" die bereits besonders lange darauf wartet, einen Blick in die weite Welt des Internets zu werfen. "Kreuzknochen" entstand im Jahr 2006 im Rahmen eines Schreibwettbewerbs unter dem Motto Open Fiction, der von den Machern des Open Source Jahrbuchs veranstaltet wurde. Dieses setzte sich jährlich in zahlreichen Artikeln mit "Ökonomie, Politik, Soziologie sowie rechtliche[n] Aspekte[n] von Open Source" auseinander.

Open Source?

Open Source bezeichnet im Kernsinn eine Art, Software zu lizenzieren. Dabei erhählt der User neben (oder anstatt) der nur maschinenlesbaren, aber dafür ausführbaren Version eines Programms ("executable") auch die menschenlesbare Version ("source"). Dies erlaubt dem Anwender zum einen, die Funktionsweise der Software genau nachzuvollziehen, aber vorallem auch, eigene Änderung an dem Programm vorzunehmen. Meistens wird dem Anwender zusätzlich das Recht zugesprochen, eine von ihm veränderte Version des Programms selbst weiterzuvertreiben, insofern er den Anwendern seiner Version wiederum dasselbe erlaubt, was ihm erlaubt war. Man spricht dann von freier Software ("Frei wie in Frei-heit, aber auch wie in Frei-bier", wie man gerne sagt).

Alles nur Technik?

Die gesellschaftlichen Einflüsse einer solchen Art von Wertschöpfung sind mitunter enorm. Freie Software unterscheidet sich grundlegend von anderen Software-Vertriebswegen. Doch das Prinzip ist allgemein anwendbar auf jedes immaterielle Gut. (Die Produktion materieller Güter ist immer mit Materialkosten verbunden, deshalb wird man ein materielles Gut nie wirklich umsonst verteilen können.) Und nicht nur gibt uns Open Source einen Ausblick oder eine Hoffnung auf eine Gesellschaftsstruktur jenseits des Materialismus, es beweist auch das eine große Gruppe mehr oder weniger nach Gutdünken agierender Entwickler durchaus leistungsfähige Produkte hervorbringen kann.

Vor diesem Hintergrund wird vielleicht verständlich, warum "Kreuzknochen" den Begriff "freier Software" im Untertitel trägt: Weil Software im eigentlich Sinne nicht nur etwas ist, was auf Computer läuft, sondern alles was man nicht greifen kann.

Kreuzknochen – Die Geschichte freier Software

Es bleibt mir noch, zu erwähnen, dass "Kreuzknochen" in besagtem Wettbewerb den dritten Platz erreichte, woraufhin ich zur Preisverleihung auf die CeBit 2007 eingeladen wurde. =)

#a4 vom 5.10.2010

Ja, Fortschritt ist manchmal langsam. Immerhin hat es kein ganzes Jahr gedauert seit dem letzten Update (es kam mir länger vor). Vor Kurzem hab ich mir nun einen kleinen Blog eingerichtet, der etwas spontaner mit Informationen gefüttert werden kann (und jetzt auch in der Navigationsleiste direktverlinkt ist).

Memo

Dieser Blog ist unter memo.denkfrei.de zu erreichen und beschäftigt sich mit einzelnen Fragen aus dem Bereich zwischen Philosophie und Wissenschaft, sowie dem weltweiten Tagesgeschehen. Im Gegensatz zu dieser Seite hier geht es dort hauptsächlich um Probleme, weniger um mich. Dennoch bleibt das Angebot sehr bunt, also lass ich einmal lange Ausführungen. Schaut einfach vorbei. ;)

#a3 vom 28.10.2009

Interessant, dass es sich ergeben hat, dass ein derart wichtiger Text wie der folgende schon jetzt auf die Seite muss. Eine der Hauptgründe, dass ich diese Seite überhaupt erstellt habe, war schließlich dieser Text: Es geht um ein Buch mit dem Titel "EIGENLEBEN", das ich vor längerer Zeit schon fertiggestellt habe. Mittlerweile scheint es an der Zeit, dass ich es in die große weite Welt eingehen lasse. =)

Was ist EIGENLEBEN?

Ohne Dinge vorweg zu nehmen, kann ich wohl sagen, dass EIGENLEBEN einige sehr verwirrende wie verworrene Ereignisse verfolgt. Die Gesamthandlung ist aufgefächert in 6 Geschichten, die an verschiedenen Orten und in verschiedenen Zeiten spielen. Und wie auch ein Würfel bei jedem Wurf eine andere Seite von sich präsentiert, kommen in den unterschiedlichen Geschichten von EIGENLEBEN unterschiedliche Aspekte zum Vorschein. Und wie bei einem W├╝rfel lassen sich die Geschichten von EIGENLEBEN in beliebiger Folge kombinieren und schaffen es jedes Mal, ein anderes Spiel auf die Bühne zu bringen.

Einen Beweis kann ich noch nicht erbringen, da ich zunächst versuchen werde, EIGENLEBEN auf anderem Wege selbiges einzuhauchen. Was jedoch unabwendbar für denkfrei.de bestimmt (und wenn nur zum Beweis, wo EIGENLEBEN seinen Ursprung hat) ist, sind die ersten 7 Seiten meiner Version des Werkes. Das ist noch lange nicht die erste Geschichte der 6, sollte aber als kurzer Einblick und kurze Vorstellung, als Anregung und Willkommensgruß ausreichen. Wer mehr will, wendet sich an deutschsprachige Verlage, und dann erst an mich. ;)

EIGENLEBEN Sneak Preview (Seiten 1 bis 7)

Ich weiß, es ist dann noch kürzer als es aussieht, aber so kann man schonmal einen Einblick in das Inhaltsverzeichnis gewinnen... Viel Spaß euch!

#a2 vom 12.10.2009

Schon vor langer Zeit, als ich denkfrei.de noch geplant habe, hab ich mir vorgenommen, mit etwas besonders ursprünglichem und grundsteinlegendem zu beginnen. Darum:

Das Wetter draußen (siehe Datum) ist von einem leichten, fast spielerischen Regen gerprägt. Es sind nur ein paar Tropfen, die schon aus den schwammigen Wolken geschleudert wurden, die triefend am Himmel hängen. Die Luft wäscht sich rein in diesem Wetter. Und wenn sich alle Baumsäfte einkorken und alle Lebewesen sich in Unterschlüpfen vergraben, bricht eine lockere Stimmung von den grollenden Wolken auf und auch wenn keiner sie atmet — sie nimmt es locker.

Außerdem: Sokrates. Folgendes Gedicht entstand aus einer Hausaufgabe meines Griechisch-Lehrers, die Eindrücke der Lektüre der Apologie kurz festzuhalten. Es ist bisland mein einziger Ausflug in die Lyrik, obgleich oder vielleicht auch gerade weil es auch der einzige Text ist, den ich in irgendeiner Form in der Schule einbrachte.

Andenken an Sokrates

Ich denke, es werden niemals alle möglichen Varianten der Zeichensetzung gefunden. Aber wenn sich jemand daran versuchen möchte, freue ich mich über Einsendungen. xD

#a1 vom 11.10.2009

Willkommen auf dem neuen denkfrei.de!

Ich habe diese Seite geschaffen, weil ich im Kontext der alten (die wohl früher oder später irgendwo aufgrund ihres historischen Wertes ihren Weg wieder auf meinen Webspace finden wird) das Gefühl hatte, dass ich nur einen kleinen Teil der von mir erschaffenen Inhalte dort unterbringen konnte. Das wird dieser Seite nicht mehr passieren...

Unsere metaphysische Grundlage

Das neue Konzept von denkfrei.de beruht vorallem auf meiner Erkenntnis, dass alle Ideen, egal ob fantastisch oder logisch, alleine oder mit ihrer eigenen Welt, im Wesentlichen verbunden sind und fließend ineinander übergehen. Wem das nicht weiterhilft, der wird dennoch alles verstehen, was ich meine und dadurch auch hoffentlich in Summe mehr verstehen. Also soll sich niemand von meiner Begeisterung für Anfänge bei Null abschrecken lassen. ;)

Wie die Seite funktioniert

Diese Seite kennt (zunächst?) nur eine Anordnung all der hier präsentierten Ideen: der Reihe nach. Die neuesten befinden sich oben während dieser einführende Artikel hier immer weiter abrutschen wird. Da ich nicht vorhabe, eingestellte Inhalte wieder zu löschen, wird denkfrei.de auch automatisch immer länger. Webdesign-Kollegen werden feststellen, dass denkfrei.de selbst somit ein (künstlerischer) Versuch ist, eine Seite weitestgehend ohne eigene Navigation zu entwerfen. Du kannst nur "durch die Zeit" scrollen.

Ich

Vorerst sollte meine Person uninteressant für dieses Projekt sein. Im Laufe verschiedener Artikel wirst du schon merken, womit ich mich so beschäftige. Solltest du Kontakt zu mir aufnehmen wollen, steht die info@denkfrei.de als offizielle E-Mail-Adresse zur Verfügung.

Du

Du wirst hier vorerst mit einigen dichterischen Werken und Erzählungen konfrontiert. Deine Hauptqualifikation ist also die Fantasie. Mit dieser werden wir uns hoffentlich auch einen (mehr oder weniger speziellen) logisch-wissenschaftlichen Problemen zuwenden und nach neuen Lösungen forschen. Für je mehr verschiedene Dinge du dich interessierst, desto mehr Spannendes wirst du hier finden. Wir machen eigentlich alles, was man sich vorstellen kann!